Forschung und Entwicklung

Wir bauen im Interesse der Kunden unsere Technologieführerschaft im Bereich Ontologieverarbeitung und semantische Anwendungen stetig aus. Deshalb stehen wir in ständigem Austausch mit Forschungseinrichtungen weltweit und setzen auf die wissenschaftlichen Zusammenarbeit und Spitzenforschung in ausgewählten Projekten.

So kann die semafora systems u.a. auf die Forschungsergebnisse der folgenden Projekte aufbauen:

i-CONIK

An Internet-Based Collaborative Platform for Managing Manufacturing Knowledge

 

i-CONIK (An Internet-Based Collaborative Platform for Managing Manufacturing Knowledge) is a large-scale integrating project partially funded by the European Union's 7th Framework Programme under the Information and Communication Technologies Call “Factories of the Future”. The Factories of the Future (FoF) initiative is part of the European Economic Recovery Plan to respond to the global economic crisis, aimed at helping EU manufacturing enterprises to adapt to global competitive pressures by improving the technological base of manufacturing across a broad range of sectors.

 

Current digital manufacturing ICT platforms, relying on CAx, PDM and PLM systems, have shortcomings in effectively addressing engineering knowledge management issues. ERP systems are detached from the engineering knowledge they are associated with, while PLM systems provide no link to actual production performance indicators. Engineering knowledge is dispersed over many stakeholders and IT systems and there is still a significant absence of robust tools for automatic knowledge capturing as well as for systematic reuse of knowledge.

 

i-CONIK aims at delivering a state-of-the-art web-based ICT platform for managing manufacturing knowledge, comprising a web-based Engineering Desktop for agent-based collaborative design throughout the value chain, using production performance indicators and manufacturing templates. Leading manufacturing enterprises, software vendors and top research institutions join their efforts to develop the i-CONIK platform that will empower engineers and blue-collar workers in the Factory of the Future. ontoprise as lead of the subproject SP2 Manufacturing Process Knowledge is responsible for the realization of the ontology-based knowledge component for the acquisition, distribution and reuse of the knowledge regarding the manufacturing process design.

 

Further information can be found at the official webpage of the project:
noam.mech.upatras.gr/i-conik.

 

Transparency

Die Vision von TRANSPARENCY eröffnet Unternehmen der Werkzeugmaschinenbranche die Möglichkeit mit Endnutzern und Zulieferern eine neuartige, wissensbasierte Zusammenarbeit im Bereich Entwicklung und Herstellung von Werkzeugmaschinen aufzubauen. Dank TRANSPARENCY erlangen die beteiligten Akteure Wettbewerbsvorteile durch ein gemeinsames Design der Werkzeugmaschinen und den Austausch von operativem Wissen über deren gesamten Lebenszyklus hinweg.

 
Das Ziel von TRANSPARENCY besteht darin, den gesamten Lebenszyklus einer Werkzeugmaschine – von der Anforderungsanalyse, dem Design, der Produktion und Anpassungsphasen bis hin zum Vertrieb zu einem integrierten Konzept zu vereinen, welches dann ein optimales Wissensmanagement erlaubt. Somit ist neu generiertes Wissen für aktuelle und zukünftige Design- und Produktionsaktivitäten sofort zugänglich und anwendbar. Weiterhin verfolgt TRANSPARENCY die folgenden Ziele:

  • den übergreifenden Designprozess für spezielle Werkzeugmaschinen effizienter zu gestalten
  • den Wissensaustausch zwischen Design- und Produktionsphase zu intensivieren
  • das Management von Lebenszykluskosten zu verbessern
  • Die Prognose von Leistungskennzahlen für spezialisierte Werkzeugmaschinen einfacher und genauer zu erstellen

 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer oder unter: www.transparency-project.eu.

 

FRAME

FRAME (Fast Ramp Up and Adaptive Manufacturing Environment) aims to create a new solution for highly adaptive, self-aware assembly systems, which will use automated self-learning, dynamic knowledge sharing, highly integrated sensor networks and innovative human-machine interaction mechanisms. These next generation assembly systems equipped with FRAME technology will be able to proactively support ramp-up, error recovery and operational performance improvement.  This will lead to a dramatic cost and time reduction of deploying and maintaining complex assembly systems on demand and improve their effectiveness. FRAME is funded by the EU 7th Framework Programme.


For further information about FRAME please visit www.frame-eu.org.

MappingAssistant

MappingAssistant ist eine Kooperation der Partner ontoprise und der Knowledge Representation and Knowledge Management Research Group an der Universität Mannheim, mit dem Ziel, Methoden und Werkzeuge für die instanzbasierte Diagnose und Korrektur fehlerhafter Mapping-Regeln zu entwickeln.  

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Projektseite.

 

 

CollabCloud

Semantischer Informationsmediator für den skalierbaren Zugriff auf verteilte heterogene Daten und ihre kollaborative Analyse

 

Innovation in komplexen Anwendungsbereichen wie im Automobilbau, in den Life Sciences oder der Marktforschung benötigt Wissen aus einer Vielzahl von Quellen: Dokumente aus verschiedenen Abteilungen und (semi-) strukturierte Informationen aus verteilt vorliegenden Datenbanken werden gesucht, integriert und einer Datenanalyse zugeführt. Unternehmen, die flexibel am Markt agieren möchten (Real-Time Enterprises), müssen diese Daten agil verbinden und analysieren, auch wenn sie semantisch heterogen vorliegen, ihre Struktur sich oft ändern kann und man bei ihrem Zugriff physikalisch verteilt arbeitende Rechnersysteme ansprechen muss. Die Suche nach und die Analyse von Daten ist dabei ein kollaborativer Prozess mehrerer und häufig sogar vieler Wissensarbeiter, die Begrifflichkeiten, Vorgehensweisen und Analyseresultate miteinander teilen.

 

Existierende IT-Infrastrukturen können dieses Problem bisher aber nicht agil lösen. Eine typische Enterprise-Suche erlaubt die föderierte Suche, ermöglicht aber keine strukturelle Beschreibung von Zusammenhängen in Daten. Data Warehouse-Ansätze stellen relevante Daten bereit, beruhen aber auf einem starren, unflexiblen Informationsmodell, das schnell veraltet und die Daten auf einer technologischen Ebene modelliert, statt sie aufgabenbezogen miteinander in Bezug zu setzen.

 

Um dieses Problem zu lösen wird mit der Collaboration Cloud ein neuartiger, semantischer Informationsmediator entwickelt, der skalierbaren Zugriff auf verteilt vorliegende heterogene Datenbestände für das Finden von Wissen und die Analyse von Daten erlaubt und sich hierfür neuester Technologien wie dem Data Mining, dem Semantic Computing und dem Cloud Computing bedient. Dabei erlaubt die Collaboration Cloud das Teilen von Daten, Zwischenergebnissen und Analyseresultaten, die Bereitstellung von Analysehistorien für die kritische Bewertung von Resultaten, die Wiederverwendung von Analyseschritten und die Übergabe von Daten zwischen Analysesystemen.

 

Weitere Informationen zu CollabCloud finden Sie unter www.collaborationcloud.de.

OntoRule

ONTORULE (ONTOlogies meet business RULEs) is a large-scale integrating project (IP) partially funded by the European Union's 7th Framework Programmen under the Information and Communication Technologies (ICT) Call 3 (ICT-231875).

Leading vendors of knowledge-based systems and a handful of top research institutions join their efforts to develop the technology that will empower business policies in the enterprise of the future. Two large companies are the test-beds that ensure the success and business impact of the technology produced by ONTORULE.

 

Further information can be found at the official webpage of the project: ontorule-project.eu

Aletheia

Aletheia ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Leitinnovation mit dem Ziel, durch den Einsatz semantischer Technologien umfassenden Zugang zu Produktinformationen zu ermöglichen. Derzeitige Systeme für die Verwaltung von Produktinformationen fokussieren auf die Lebensphasen Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Dabei vernachlässigen sie jedoch die vorgelagerten Phasen Kundenbedarfsanalyse und Produktportfoliomanagement sowie die späteren Phasen Betrieb, Wartung und Wiederverwertung. Bedeutsame und zunehmend umfangreichere Informationsquellen wie Internetforen, Blogs, Wikis, Emails oder Dokumente aus Büroanwendungen werden zurzeit nicht erfasst. Schließlich sind die aktuellen Systeme auch für Produkttypen wie Software oder Dienstleistungen nicht geeignet. Diese Defizite in den drei wesentlichen Achsen Produktlebenszyklus, Informa¬tions¬quellen, Produkttypen werden durch Aletheia adressiert. In Aletheia werden dabei werden für die Beantwortung von Anfragen einerseits strukturierte Daten aus unternehmenseigenen Informationsquellen wie Produkt-Datenbanken betrachtet, aber auch unstrukturierte Daten aus Office-Dokumenten und Web-2.0-Quellen wie Wikis, Blogs oder Web-Foren sowie Sensor- und RFID-Daten.

 

Die in diesen Quellen enthaltenen Informationen müssen in eine einheitliche Form überführt werden damit sie zur Beantwortung der Anfrage des Benutzers genutzt werden können. Hierbei werden nicht nur die explizit in den verwendeten Quellen enthaltene Informationen zurückgegeben, sondern es werden semantische Technologien eingesetzt, um darüber hinaus implizites Wissen abzuleiten und dem Benutzer zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse werden letztendlich kontextorientiert zurückgegeben, das heißt in einer an den Kontext und die Rolle des Benutzers (Kunde, Kundendienst-Mitarbeiter, Produkt-Designer, etc.) angepassten Form, wobei auch eventuelle Zugriffsrechte und Datenschutzrichtlinien berücksichtigt werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.aletheia-projekt.de.

Ve.m.Pro

Im Rahmen des BMBF Verbundprojektes V.em.Pro soll eine integrierte Entwicklungsumgebung erarbeitet werden, die eine frühzeitige Entwicklung von verlässlichen multifunktionalen Produkten ermöglicht. Hierzu wird ein ganzheitliches Konzept erarbeitet, dass eine Virtualisierung von Produktkonzepten ermöglicht und eine wissensbasierte und regelgestützte Analyse der Verlässlichkeit unter Benutzung eines Inferenzsystems erlaubt.

 

Ziel ist die Umsetzung eines rechnerbasierten Werkzeuges zur Virtualisierung von Produktkonzepten in frühen Entwicklungsphasen sowie die Modellierung, Repräsentation und Abbildung von Verlässlichkeitswissen unter Einsatz ontologischer Strukturen. Grundlage des Lösungsansatzes ist die heterogene Modellierung von multifunktionalen Produktkonzepten sowie die Ableitung von nachhaltig wirkenden Maßnahmen und Strategien zur Erhöhung der Verlässlichkeit. Das Projekt ist vom BMBF gefördert und wird vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.produktionsforschung.de/verbundprojekte/vp/index.htm?TF_ID=49&VP_ID=2642 

 

Projektarchiv
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